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SURE SENSE Lesegerät

Mikrochip-Lesegerät für ISO FDX-B Mikrochips - mit Temperatur-Messfunktion

 

 

Transponder-Migration - Zusammenfassung einer Untersuchung bei Beagle-Hunden
Migration von Transpondern

Gebrauchsinformation SURE SENSE Reader

SureSense Reader ist ein einfach zu bedienendes (mit einer Taste) Gerät im Taschenformat mit einer Temperatur-Auslesefunktion. D.h. zusätzlich zur Identifikationsnummer kann SureSense auch die Temperatur auslesen, sofern der Mikrochip diese Funktion besitzt.

Der SureSense Reader erzeugt kein Geräusch beim Auslesen des Chips und kann damit keine Schreckreaktion des Tieres hervorrufen.

Alle ISO FDX-B Transponder können ausgelesen werden.

 

Technische Daten:
Größe: 136 mm (L) x 63 mm (B) x 29 mm (H).
Batterielebensdauer: 6 Monate
Lesbarer Temperaturbereich: +33 bis +43°C
Maximaler Abstand beim Auslesen: bis zu 95 mm Entfernung vom Mikrochip, je nach Typ und Ausrichtung des Chips.
Arbeitsfrequenz: 134 kHz (RFID)

ISO-STANDARD 11784

Mit diesem Standard wird die Struktur und der Informationsgehalt der 132-Bit-Information, die vom Transponder zum Lesegerät gesendet wird, beschrieben. Die Information wird in verschiedene Sektoren unterteilt in denen z.B. Hersteller und/oder Ländercode, Mikrochipnummer und Verwendungszweck (z.B. veterinär) übergeben werden. Ein Sektor ist außerdem für die Fehlererkennung und einige Sektoren sind für zukünftige Verwendungen reserviert.

ISO-STANDARD 11785
Zusätzlich zum ISO-Standard 11784 werden bei ISO 11785 auch die technischen Aspekte der Übertragung zwischen Transponder und Lesegerät, wie z.B. Frequenzen und Codierungsformat, geregelt. Außerdem wird der HDX-Standard (= Half Duplex – nur ein Signal in eine Richtung zu einem bestimmten Zeitpunkt) und der FDX-Standard (= Full Duplex – Signale in beide Richtungen gleichzeitig) unterstützt. Darüber hinaus gibt es Lösungen, um Transponder, die keinem ISO-Standard entsprechen, mit ISO 11785 Lesegeräten lesbar zu machen.

RFID (Radio Frequency Identity Device)
ist ein Identifikationssystem mittels Signalübertragung zwischen einem Transponder (Mikrochip) und einem Lesegerät. Der überwiegende Großteil aller bei Tieren verwendeten RFID-Geräte hat eine passive Funktionsweise, d.h. die Transponder geben von sich aus kein Signal ab, da sie keine eigene Energiequelle haben, sondern werden erst durch das Lesegerät aktiviert und verwenden Energie aus dem Magnetfeld des Scanners, um mit einem bestimmten Signal zu antworten. Durch diese passive Funktionsweise ist die Reichweite der Signalübertragung allerdings sehr beschränkt.